Ein schönes Hobbie: Münzen sammeln
Das Sammeln von Münzen ist ein beliebtes Hobby. Der Wert einer Münze ist meist höher als deren Materialwert.
Den Wert der Münze bestimmt
- die Auflagenzahl (je weniger Münzen geprägt wurden, desto wertvoller sind sie).
- das Alter der Münzen und deren Seltenheit (auch wenn mehr Münzen ausgegeben wurden, sind sie z.B. in den Kriegsjahren vernichtet worden und heute nur mehr in geringer Anzahl vorrätig).
- die Erhaltung einer Münze (denn heutige Sammlerstücke waren früher Zahlungsmittel und die Oberfläche wurde dadurch zerkratzt).
Goldmünzen dienten früher als Zahlungsmittel. In erster Linie waren es Kurantmünzen, deren Wert durch das Metall gedeckt ist. Heute werden sie nur mehr für Sammler und Anleger geprägt.
Silbermünzen werden heute hauptsächlich gesammelt, sie sind aus dem Zahlungsverkehr weitgehend verschwunden. Die 10-Euro-Silbermünze ist zwar ein gesetzliches Zahlungsmittel, aber sie ist kaum im Umlauf. Der Silbergehalt einer Silbermünze beträgt zumindest 50 Prozent, die Härte der Münze wurde durch Kupfer erreicht.
Da Platin im 18. Und 19. Jahrhundert billiger war, wurde es für Fälschungen verwendet . Die russischen Rubel waren die einzigen Platinmünzen, die als Zahlungsmittel im Umlauf waren. Alle anderen bekannten Platinmünzen dienen zu Sammler- oder Anlagezwecken, obwohl sie im jeweiligen Ausgabeland gültiges Zahlungsmittel sind.
Der Ankaufswert von Gold richtet sich ausschließlich nach dem Feingoldgehalt. Es werden Goldmünzen, Goldbarren, aber auch Goldschmuck und Zahngold angenommen. Bei Gold werden die Preise pro/ g Feingehalt angegeben.
Auch der Ankaufwert von Silber richtet sich nach dem Feingehalt. Es werden Silbermünzen, Silberbarren, sowie Silberbesteck angekauft. Bei Silber verstehen sich die Preise pro/kg Feingehalt.